Der Verein zur Frderung des ffentlichen Verkehrs im Kanton Zrich (VV ZH) fordert nicht nur die Realisierung des Durchgangsbahnhofes nach dem geplanten Zeitplan bis 2012, sondern auch die Weiterfhrung der brigen Ausbauprojekte zu Gunsten der Bahn. Das vom Bundesrat vorgelegte Sparprogramm gefhrdet diese Projekte und wird abgelehnt.
Eben erst ist mit Bahn+Bus 2000, Neat und mit dem Aufbau bzw. der Planung von S-Bahn-Systemen in acht Agglomerationen eine Politik eingeschlagen worden, welche einen jahrzehntelangen Investitions-rckstand der Bahn einigermassen ausgleichen sollte. Nun sollen dem ffentlichen Verkehr 700 Mio Franken Bundesgelder entzogen werden, wovon nicht bloss Investitionen zurck gestellt oder gar gestrichen werden mssen, sondern auch ein Kahlschlag des Angebotes in den wirtschaftlich benachteiligten Randgebieten droht. Darber hinaus will der Bundesrat 20 % der LSVA-Gelder in die allgemeine Bundeskasse fliessen lassen, was darauf hinausluft, dass auf kaltem Wege eine neue Bundessteuer eingefhrt und der Volkswille klar missachtet wird.
Der VV hlt mit allem Nachdruck fest, dass der ffentliche Verkehr nicht nur ein Service Public ist, sondern auch eine Gesamtheit darstellt. Darum kann es nicht angehen, dass Einzelprojekte wie Durchgangsbahnhof Lwenstrasse in Zrich, Zimmerbergtunnel (Neat-Zufahrt ab Zrich), dringend ntige Kapazittssteigerung Oerlikon-Winterthur, Monte Ceneri-Basistunnel, S-Bahn Tessin mit Anbindung des Flughafens Malpensa, S-Bahn Genf gegeneinander ausgespielt werden.
Letztlich werden alle diese Projekte zu einem usserst dicht vernetzten V-System - auch S-Bahn Schweiz genannt - zusammen gefgt, das noch mehr zum freiwilligen Ein- und Umsteigen insbesondere auf die Bahn fhren wird. Das darf nicht durch extreme Sparmassnahmen gefhrdet werden.