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STEP2035: Alle 3 Minuten von Zürich nach Winterthur!

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Erstellt vor 8 Monaten durch VV ZH
STEP2035: Alle 3 Minuten von Zrich nach Winterthur!
Das Jahr 2035 ist noch weit weg zumindest fr die Fahrgste. Fr die SBB und ihre Planer ist es eigentlich schon gestern oder wenigstens hchste Zeit, die Planungen fr STEP2035 zgig anzugehen. Das heisst fr den Kanton Zrich: Den Brttenertunnel, den Bahnhof Stadelhofen und den Zimmerberg-Basistunnel jetzt planen und dann bauen. Ergnzend zu diesen Grossbauten erfolgen auch ntige Ausbauten, unter anderem auch von Einspurstrecken wie im Aathal oder am rechten Zrichseeufer. ber den Bahnausbauschritt 2035 und was das heisst fr Zrich informierte der ZVV, zusammen mit BAV und SBB, am 22. November 2018.
3.8 Milliarden Franken der 11.9 Milliarden fr STEP2035 werden in den Grossraum Zrich fliessen; das sind gut 30% fr den dringlichen Ausbau der Bahninfrastruktur. 2019 wird das Parlament darber beraten, im Falle eines Referendums fnde 2020 eine Volksabstimmung statt.
Die Auswirkungen im ZVV-Gebiet sind gross. So soll es mehr Viertelstundentakte geben, weniger Wartezeiten, mehr und bessere Umsteigebeziehungen, mehr Zge und mehr Kapazitt. Fast integral im Viertelstundentakt wird die Zrcher S-Bahn dann unterwegs sein, was bei mehreren Linien auf derselben Strecke eine Verdichtung auf stdtisches Tramniveau bringt oder wie die NZZ vom 24.11. titelt: S-Bahn wird zum schnellen AggloTram. Beispiel Bahnhof Stettbach, ein baulicher Hotspot: bis Dezember 2018 sechs Zge, ab Dezember 2018 acht Zge und ab 2035 zwlf Zge pro Stunde in jeder Richtung. Zwischen Zrich und Winterthur werden ber verschiedene Strecken stndlich 20 Zge verkehren, also alle drei Minuten.


Die beiden grossen Infrastrukturbauten Brttenertunnel und Stadelhofen sind auch unabdingbar fr das Projekt S-Bahn 2G mit einem inneren und usseren S-Bahnring. Siehe dazu auch unseren Text anfangs November 2018: STEP 2035 bringt viel Wert und Geld nach Zrich. Zumindest die 1. Etappe von 2G mit einer Verdichtung des Fahrplans kann dann umgesetzt werden, auch wenn das ntige Rollmaterial fr den inneren Ring noch nicht zur Verfgung steht. Die Prioritt liegt hier auf den grssten Engpssen Zrich Winterthur und Zrich Richtung Zrich Oberland. Was in diesem gewachsenen Schienennetz allerdings keinen Platz findet, sind neue Tangentialverbindungen, wie der ZVV an der Medienkonferenz ausfhrte.
Was ist eine neue, schnelle Bahnlinie wert ohne grosszgige Bahnhfe, wo die Fahrgste effizient gefhrt werden knnen (auch darber schrieben wir im oben erwhnten Text) STEP2035 beinhaltet daher auch Bahnhofaus- und umbauten, Verbreiterung von Perrons, wie beispielsweise im Bahnhof Stadelhofen, aber auch Investitionen in die Sicherheit und Zuverlssigkeit des Betriebs nebst weiteren Anstrengungen bei der Barrierefreiheit.
Ein positiver Aspekt dieses Ausbauen in Steps ist sicher auch, dass auf technologische Innovationen reagiert werden kann und Korrekturen am Ausbauprogramm mglich sind.

Detallierte Informationen unter ZVV Ausbauschritt 2035

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KOMMENTARE

6.12.2018, Linus Meier
Meiner Meinung nach, hat die Verkehrsplanung auf der Linie Schaffhausen Winterthur mit den Linien S33 und S24 versagt. Warum sollte erst ab 2035 ein Takt geben auf der Linie ohne Ausbau. Heute ist nicht einmal ein Takt mglich mit der S33 sondern ein unschner Hinke Takt mit wenigen Minuten Verschiebungen. Ab diesem Fahrplanwechsel erhalten wir mindestens zwei direkte Zge nach Zrich mit der S12, aber auch nur wenn in Andelfingen (S24) einsteigt. Was ist die Meinung vom voev von dieser Strecke?

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10.12.2018, Peter Anderegg
Danke fr Ihre Anfrage betr. der Linie Schaffhausen Winterthur. Ich versuche, die Haltung des VV Zrich zu erklren.

Situation ab 9.12.2018: Hinketakte sind nie schn; daran gibt es nichts zu deuteln. Mit S12, S24 und S33 stehen aber umsteigefreie Linien zur Verfgung auf der Strecke Winterthur Schaffhausen. Wie auch Sie erwhnten, gibt es zustzlich die S12 bis Zrich. Letztlich muss sich ein Fahrplan und ein Angebot nebst den technischen und finanziellen Mglichkeiten vor allem gemss Nachfrage bzw. dem Fahrgastaufkommen richten. Und da stehen im dichten Grossraum Zrich einige Herausforderungen an. Als Beispiel seien hier die Stadt- und stadtnahen Bahnhfe aufgefhrt: Oerlikon, Stadelhofen, Hardbrcke, Flughafen, Altstetten, Stettbach oder Dietikon. Alles Bahnhfe mit teils weit hherem Frequenzen als Schaffhausen; der Bahnhof Stadelhofen hat ein viermal hheres Passagieraufkommen. Oder ein Bahnhof Wipkingen, der mitten in der Stadt nur einen 1/2-Stundentakt kennt. Sollten nderungen oder Anpassungen bzw. Verbesserungen vor 2035 mglich sein, werden ZVV und SBB dies sicher vornehmen.

Situation ab 2035: Das ist ein Zeithorizont, der grundlegend neu konzipiert wird wie das an der Medienkonferenz vom 22. November von ZVV, SBB und BAV kommuniziert wurde und dem ZVV-Link entnommen werden kann. U.a. soll es einen intergralen 1/4-Stundentakt auf dem Zrcher S-Bahnnetz geben. Die S-Bahn 2G wird in einer 1. Etappe verwirklicht sein, auch wenn das Rollmaterial fr die innere und ussere noch nicht bereit stehen wird. Wie der VV Zrich auf der webpage schreibt: fr die Planer ist das eine sehr kurze Zeitspanne, aber wir Fahrgste sind natrlich ungeduldig und daher ist fr uns 2035 noch sehr weit weg.

Meine Antwort kann Ihnen zwar nicht das Problem lsen, aber vielleicht konnte ich Ihnen ein paar Informationen zum besseren Verstndnis der Fahrplangestaltung geben.

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