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Zweidrittel lehnen Verkehrsfondsreduktion ab!

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Erstellt vor 6 Monaten durch VöV ZH
Zweidrittel lehnen Verkehrsfondsreduktion ab!
Zweidrittel der abstimmenden Zürcherinnen und Zürcher lehnten am 10. Juni 2018 die Kürzung der Einlage in den Zürcher Verkehrsfondsreduktion ab! Das zeigt, dass der öffentliche Verkehrs nach wie vor einen hohen Stellenwert geniesst. Politiker sollten sich künftig davor hüten, schamlos ins Verkehrskässeli zu langen, um kurzsichtig Budgets zu schönen.
Aber so ganz klar scheint die Sache doch nicht. Zwar haben wir glasklar abgestimmt, dass wie bis anhin jährlich 70 Millionen als Mindesteinlage in den Fonds einbezahlt werden sollen. Der Regierungsrat wollte allerdings wegen den FABI-Beiträgen (und damit dem Wegfall der S-Bahnkosten) die Einlage auf 55 Millionen reduzieren. Dagegen wäre vermutlich kein Referendum ergriffen worden, hätte nicht der Kantonsrat daraus eine peinliche Sparübung gemacht. Damit wird dieser Kürzungsvorschlag des Regierungsrates sicher wieder auf die politische Bühne gebracht. Ob nach diesem klaren Verdikt der Bevölkerung am 10. Juni eine Kürzung von 70 auf 55 Millionen durchginge, ist fraglich. Allenfalls wäre es zielführender, gewisse B-Projekte in A-Projekte mit kürzerem Realisierungshorizont zu ändern, z.B. die Verlängerung der Glattalbahn Richtung Innovationspark in Dübendorf.

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